WAND- UND DECKENMALEREI IN LÜBECKER HÄUSERN 1300 BIS 1800
Hilfe

Den unterschiedlichen Nutzern stellen wir auf der Startseite unserer Datenbank verschiedene Suchmöglichkeiten zur Verfügung. Damit soll dem Wunsch nach individueller Recherche von Wand- und Deckenmalereien in Lübeck nachgekommen werden.
Neben Wand- und Deckenmalereien wurden auch Tapeten, Stuck, Paneel, Geländer, Türen und Fensterlaibungen erfasst, sofern sie mehrfarbig bemalt sind.

Suchen

Das Schnellsuchfeld links oben auf jeder Seite entspricht in der Funktionalität der Freitextsuche in der Maske Suche Texte und Bilder.

Suche Texte und Bilder

Diese Suchfunktion ermöglicht dem Nutzer eine gezielte Suche nach Inhalten und Fotos/Abbildungen der Malereien. Im oberen Bereich findet sich ein Eingabefeld für eine Freitextsuche. In das Suchfeld wird der jeweilige Begriff eingegeben. Dabei ist zu beachten, dass die Suchbegriffe mindestens 3 Zeichen lang sein müssen. Wortstücke können mit einem * ergänzt werden. Die Suche läuft über die Beschreibungsfelder der Malereien sowie über die Angaben zu den Eigentümern. 

Suche nach 'jesus':

Suche nach 'maria':

Suche nach 'jesus' und 'maria':

Suche nach 'jesus', nicht aber in Kombination mit 'maria':

Suche nach 'jesus' oder 'maria':

Die Suche kann weiterhin nach Objekttyp, Malerei und Datierung, Raum, Haus und Historische Eigentümer als auch deren Kombinationen untereinander erfolgen. Während es sich bei Suche und Historische Eigentümer um Freitextfelder handelt, sind alle anderen Suchoptionen als Auswahlfelder fest angelegt.

Durch das Anklicken des "+"Buttons hinter den einzelnen Suchfeldern wird die Suche erweitert. So kann z. B. damit nach allen vorhandenen " Imitationen" kombiniert recherchiert werden (= Verknüpfung mit oder). Durch Betätigung des "-"Buttons wird die Auswahl reduziert. Mit der Wahl des "+" und "-"Buttons wird damit dem Nutzer sowohl die Möglichkeit einer alles umfassenden Suche als auch eine klar gegliederte Suchmaske geboten. In den Auswahlfeldern ist jeweils die Anzahl der Malereien in Klammern angegeben.



Im unteren Bereich der Maske findet sich ein weiteres Freitextfeld Historische Eigentümer. Bei einer Eingabe in dieses Feld läuft die Suche nur über die Angaben zu den Historischen Eigentümer (Name, Beruf, Vermögen, soziale Stellung). Die Formulierung von 'Und-', 'Oder-' und 'Nicht-Abfragen' geschieht wie oben beschrieben.

Suche nur Bilder

Das Forschungsprojekt arbeitete, um Motive näher bestimmen zu können, sehr bildorientiert und nutzte neben der Betrachtung der Originale das zur Verfügung stehende Bildmaterial, ergänzt durch begleitende Fotoaufnahmen, sehr intensiv. Daraus ergab sich der Gedanke, auch der Öffentlichkeit in der Webanwendung eine Recherche nach Fotos/Abbildungen zur Verfügung zu stellen.



Nach demselben Prinzip wie bei Suche Texte und Bilder (siehe oben) sind hier die Fotos/Abbildungen der Malereien zu recherchieren, untergliedert in Figürliche Bildthemen, Gliederung/Aufbau, Imitationen, Ornamentik/Mittelalter und Ornamentik/Neuzeit. Sie werden als Thumbnails herausgegeben, alphabetisch sortiert nach der Adresse. Bei den Auswahlfeldern ist hier jeweils die Anzahl der Fotos/Abbildungen in Klammern angegeben - im Gegensatz zu allen anderen Suchfeldern, die in diesem Falle die Anzahl der Malereien in Klammern listen. Die Datenbank enthält derzeit 3575 Fotos/Abbildungen (davon 356 Fotos/Abbildungen von Fassaden der erfassten Häuser).

Systematik

Die Einträge der Datenbank sind über vielfältige Systematiken (z.B. Bildtyp, Figürliche Bildthemen, Imitationen) kategorisiert. Diese Systematiken finden sich nicht nur als Ausklappfelder in den Suchmasken, sondern können auch unter dem Menüpunkt Systematik in einer Baumstruktur mit Erläuterungen durchwandert werden. Durch einen einfachen Klick auf eine Kategorie wird direkt eine Suche zu dem jeweiligen Eintrag gestartet.



Schwerpunkt bei der Erfassung der Bildmotive im Projekt war die Ornamentik im Wandel der Zeiten. Da bislang für ornamentale Begrifflichkeiten, im Gegensatz zu Themen figürlichen Inhalts, kein detailliertes und international anerkanntes Kategorisierungssystem wie Iconclass vorliegt, wurde ein detailliertes System von Kategorien und Schlagworten für Lübeck erarbeitet, das nun in der Datenbank sowie bei Ornamentik auf der Startseite Projekt der Öffentlichkeit zur Verfügung steht.

Übersicht Adressen

Diese Übersicht ist eine Listung aller bislang erfassten Lübecker Bürgerhäuser, die eine oder mehrere Malereien aufweisen. Derzeit handelt es sich um ca. 400 Adressen. Alphabetisch wird zunächst die jeweilige Straße gelistet, anschließend das jeweilige Haus mit Adresse, Hausnummer und Anzahl der vorgefundenen Malereien, angegeben in Klammern. Über die Verlinkung kann der Nutzer in die detaillierte Betrachtung der einzelnen Malereien gehen.
Lautet die Adresse " unbekannt", so liegen Malereien vor, deren Adresse bislang nicht bestimmbar ist. Überwiegend sind diese Malereien im Depot des St. Annen-Museums in Lübeck eingelagert. Dorthin sind sie z. B. während oder nach dem 2. Weltkrieg bzw. auch nach Abrissen von Häusern gelangt. Die sich an "unbekannt" anschließende Zahl ist in diesem Fall rein nummerisch vergeben.


Ausgabe der Ergebnisse

Im Vordergrund des Forschungsprojektes steht der einzelne dargestellte Inhalt der Malereien mit Schwerpunkt auf der Ornamentik im Wandel der Zeiten. Auch die Webanwendung der Datenbank wurde an den Malereien orientiert aufgebaut.
Da die Überlieferung der Malereien quantitativ und qualitativ sehr unterschiedlich ist, zum Teil auch lückenhaft, wenn z. B. Häuser ohne vorherige Dokumentation abgerissen bzw. renoviert worden sind, fällt die Ausgabe der Ergebnisse bei jeder Malerei unterschiedlich, d. h. individuell aus. Einige Malereien konnten vor Ort neu dokumentiert werden, andere sind inzwischen zerstört, verdeckt oder nicht zugänglich und daher nur knapp und ohne Fotos erfasst. Auch sehr spärliche Malereireste wurden aufgenommen, sofern sie einen Hinweis auf eine mehrfarbige Ausmalung geben. Die Malereien wurden im Laufe der Zeit oft übermalt, so dass sie in mehreren Schichten vorliegen. Die untere, älteste Schicht ist jeweils als Schicht 1 benannt.
Trotz der Ausrichtung auf die einzelnen Motive der Malereien wurde das jeweilige Haus mit seiner Geschichte, vor allem den historischen Eigentümern, d. h. den möglichen Auftraggebern der Malereien, vom Projekt eingehend erforscht und erfasst. Diese Ergebnisse sind ebenso Bestandteil dieser Datenbank und stehen dem Nutzer sowohl auf den Such- als auch Ergebnisseiten zur Verfügung.
Hat der Nutzer über die verschiedenen Suchfunktionen eine Trefferliste erhalten, alphabetisch sortiert nach Adressen mit einer Thumbnail des Hauptbildes der betreffenden Malerei und ersten Angaben, so gelangt er durch ein weiteres Klicken zu den jeweiligen detaillierten Informationen.
Die einzelne Ergebnisseite zeigt zunächst die Fotos/Abbildungen, wenn vorhanden. Lag bei der Erfassung eine Reihe von Fotos/Abbildungen vor, so wird in der Datenbank nicht nur ein einzelnes Foto/eine einzelne Abbildung zur Verfügung gestellt, sondern die Reihe, nach Wichtig- und auch Verständlichkeit hierarchisch geordnet. Rechts neben dem Foto/der Abbildung stehen der jeweilige Bildtitel, die Quelle (= Angaben zu Fotograf, Aufnahmeart und Jahr) und die Verschlagwortung. Mit dem Symbol der Lupe wird das Foto/die Abbildung vergrößert. Die Ansicht über DFG-Viewer ermöglicht eine weitere Betrachtung der Fotos/Abbildungen. Auf die Fotos/Abbildungen folgen die ausführliche, katalogartige Beschreibung, die Verschlagwortung und Datierung, ferner die Angaben zum Raum, zum Entdeckungsjahr, den historischen Eigentümern und zur Literatur in Kurztiteln.



Beinhalten die Malereien figürliche Bildthemen, so sind sie - insoweit bestimmbar - mit Iconclass verschlagwortet und verlinkt worden.
Das Haus, in dem sich die jeweilige Malerei befindet, ist durch die Adresse eindeutig bestimmt. Durch Klicken auf die verlinkte Adresse werden in einer eigenen Seite die Angaben des Hauses aufgerufen mit Fassadenbild, insofern vorhanden, der Verlinkung mit Google Maps, der für diese Adresse verwendeten Literatur in Kurztiteln und der Ausgabe der insgesamt unter dieser Adresse vorhandenen Malereien (= Objekte).