WAND- UND DECKENMALEREI IN LÜBECKER HÄUSERN 1300 BIS 1800
Detailangaben und vorhandene Fotos
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St. Annen-Straße 05 (Haus 2)

Vollansicht
St. Annen-Straße 05 (Haus 2)
Quelle:
Denkmalplan 1996
Adresse:St. Annen-Straße 05 (Haus 2) ( --> Google Maps )
Gebäudeart:Kloster, Hospital
Bauuntersuchung:STR JohQ 616.Auf einem vermutlich bereits im 13. Jahrhundert mit Buden bebauten, großen Grundstück an der St. Annen-Straße und Weberstraße wurde 1450 das St. Michaelishus oder Segeberger Konvent errichtet für jene Frauen, die nach den Regeln des heiligen Augustinus leben wollten. 1463 wurde es um eine Kapelle und einen Glockenturm erweitert, der jedoch 1811 abgebrochen wurde. 1720 wurde das Gebäude mit einem Backstein-Staffelgiebel weitgehend neuerbaut und der Dachstuhl verstärkt (um 1720 dendrodatiert), 1888-90 wurde das Gebäude im Zuge des Neubaus des Arbeitshauses Teil einer Gesamtanlage.
Dendrochronologische Untersuchung: um 1339 (+14/-4; 1 Holz, Eiche, Kehlbalken, Giebelhaus/Segebergkonvent); 1719 (6 Hölzer, Eiche, Dachwerk, Giebelhaus, Segebergkonvent); 1716/17 bis 1720 (8 Hölzer, Eiche, Deckenbalken EG, Giebelhaus/Segebergkonvent).
Nutzung:Kloster, nach der Reformation wurde das Gebäude den Waisenkindern überlassen, ab 1831 zeitweise Militärlazarett, ab 1846 freiwilliges Arbeitshaus der Armenanstalt.
Keller:Vorderhaus gewölbter Keller
 
Objekte:Vorderhaus 1. Obergeschoss, Westwand Vorderhaus 1. Obergeschoss, Deckenmalerei Vorderhaus 1. Obergeschoss, östliche Brandwand Vorderhaus Erdgeschoss, östliche Brandwand Vorderhaus Erdgeschoss, Ostwand Vorderhaus Erdgeschoss, Decke und Stützen
 
Statische URL:http://www.wandmalerei-luebeck.uni-kiel.de/testwebdb/receive/Histral_hlgr_00013582